Deja vus


Déjà-vus kennt bestimmt jederman:

Man geht ganz normal seinem Alltag nach und plötzlich :Déjà-vu; Man scheint diesen Augenblick schon erlebt zu haben. Man erinnert sich, dass man davon geträumt hat und man weiß welche Handlungen als nächstes folgen werden.

Dauert das Déjà-vu lange genug, schafft man es womöglich sogar zu denken:“Ha! Was ist, wenn ich jetzt einfach was anderes tue?“

Ich hatte schon viele dieser Déjà-vus und scheinbar werden die erlebten Augenblicke immer länger, sodass er schon oft versuchte seine Handlung in diesem Augenblick zu verändern. Jedes Mal scheiterte man. Er tat genau das, was er zuvor geträumt hat.

Das interessante dabei war, dass er während des Prozesses die ausgeführten Handlungen beobachten und bewusst darüber nachdenken konnte. So stellte sich man noch während des Déjà-vus die Frage:“Warum läuft alles so, wie in meiner Erinnerung?“ Warum kann ich aus diesem Vorgang nicht ausbrechen?“.

Das lässt einen zum Schluss kommen, dass die Gedankenwelt unabhängig von der (materiellen) Handlungswelt sind.

Dies trifft dennoch nicht ganz zu…

man hatte auch schon Déjà-vus, bei denen sich Gedankengänge wiederholten. Dabei ist zu erwähnen, dass parallel zu diesen, sich wiederholenden Denkprozessen, der vorher erwähnte Hinterfragungsprozess stattfand.

Es scheint also zwei Denkebenen zu geben:

1)Denken, das mit der scheinbar deterministischenmateriellen Welt einhergeht

2)unabhängiges, losgelöstes Denken

Beide können scheinbar zeitgleich ablaufen.

Allerdings kam dies erst in den Déjà-vus zum Vorschein. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich beim ersten, um ein Aussenwelt-verarbeitendes Denken handeln könnte, jedoch schlossen diese in meiner Erfahrung schon recht komplexe Gedankenführungen mit ein:

In mans letztem Déjà-vu kam z.B. ein Wenn-Dann GedankengangLogik auf „erster Ebene“ vor(also etwas, das man aus seiner Erinnerung kennt).

Die Logik scheint also eine verarbeitende Instanz zu sein, die an äußerliche Dinge geknüpft ist(Ebene 1).

Jedoch bediente sich man auch der Logik, als er auf Ebene 2(als Beobachter) auf die Unveränderbarkeit der Déjà-vu-Handlungen schloss(„Warum kann ich aus diesem Vorgang nicht ausbrechen?“). Folglich scheint die Logik eine Instanz zu sein, die sowohl in der materiellen, deterministischen Welt, als auch in der unabhängigen Gedankenwelt eine Rolle spielt…

Natürlich könnte die losgelöste Gedankenwelt(Ebene 2) auch nur von äußeren Faktoren selbiger Ebene beeinflusst sein, sodass sie auch deterministisch und bestimmten Regeln unterworfen ist. Das würde auch das Auftreten der Logik auf zweiter Ebene, als verarbeitende Instanz für äußere Dinge erklären…

Auch könnte man davon ausgehen, das es eine 3. Ebene gibt, die über der Gedankenwelt steht…

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Über politbueroblog

Politik, IT, Kommunikation und Fitness sind meine Themen - und darum geht es auch in meinen Blogs: Software und Hardwaresysteme, Informatik, WIrtschaftsinformatik, die Übetragung von Daten und Informationen sowie auf der anderen Seite um Dauerbrenner und tagespolitische Ereignisse aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, nicht zu vergessen Kraftsport, Fitness Training, und Wellness.
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